Leasing im Einkauf? Ein teures Missverständnis.

Leasing im Einkauf? Ein teures Missverständnis.
Leasing im Einkauf? Ein teures Missverständnis.

In den meisten Unternehmen schlummert Leasing ausschließlich im Einkauf. Es wird als operative Beschaffung gesehen - für den Fuhrpark, Gabelstapler oder Laptops.

Das Problem:
Das strategische Potenzial der Finanzierung bleibt völlig ungenutzt.

Leasing ist kein reiner Beschaffungsprozess. Es ist ein Finanzierungsinstrument. Und genau deshalb gehört es ins Treasury.

Warum? Weil wir als Finanzexperten nicht fragen: „Was kostet das Asset?“, sondern:

👉 Wie erhalten wir die höchste und günstigste Liquidität?
👉 Wie optimieren wir die Bilanzstruktur?
👉 Welche steuerlichen Hebel können wir nutzen?
👉 Wie beeinflusst das die Covenants und den Cashflow?

Wenn wir mit CFOs sprechen, sind viele überrascht, welche Assets jenseits der „üblichen Verdächtigen“ leasingfähig sind – und welche Spielräume dadurch im Working Capital entstehen.

💡 Fazit:
Wer Leasing nur als Beschaffung sieht, verschenkt Geld.
Wer diese Option ins Treasury holt, gewinnt strategischen Freiraum.

Wie ist das bei Ihnen organisiert:
Liegt die Hoheit noch im Einkauf oder steuert bereits das Treasury?